Der historische „Stäffelesrutscher“ ist im November wieder in Stuttgart unterwegs.
Zug fahren wie früher – das ist am Sonntag, den 24. November wieder ab Stuttgart Hauptbahnhof möglich. Denn an diesem Tag ist der sogenannte Stäffelesrutscher unterwegs. Das ist einerseits die Dampflok 58 311 der Dampfnostalgie Karlsruhe und andererseits die Ellok E94 088 der Elektrischen Zugförderung Württemberg, auch "Deutsches Krokodil" genannt, zusammen mit Reisezugwagen der 1930er bis 1950er Jahre. Die Fahrten beginnen um 10:03 und 15:03 am Stuttgarter Hauptbahnhof, Rückkunft ist um 12:57 Uhr beziehungsweise 17:48 Uhr. (Fahrzeiten bitte am Vorabend noch mal prüfen, falls es Änderungen geben sollte). Die Züge fahren von Stuttgart Hbf über Waiblingen, S-Untertürkheim, Ludwigsburg, Korntal und S-Vaihingen zurück nach Stuttgart Hbf. Für Erwachsene kostet eine Fahrt 42 Euro, für Kinder (4-14 Jahre) 21 Euro, für Familien (2E+3K) werden 105 Euro fällig. Der Zug ist mit einem ebenfalls historischen Speisewagen bewirtschaftet. Veranstalter ist der Verein Dampfnostalgie Karlsruhe – eine Sektion der Ulmer Eisenbahnfreunde e. V. Hinter den Zugfahrten steckt nicht das Streben nach Profit, die Gelder aus dem Ticketkauf werden vorrangig für den Erhalt der historischen Züge genutzt. Deshalb wird darum gebeten, dass Interessierte frühzeitig Karten reservieren. Andernfalls müssten die Fahrten ausfallen, bereits bezahlte Tickets würden erstattet.> Platzreservierung für den Stäffelesrutscher.
„Der Silvester-Zug ins Neue Jahr“
Dienstag, 31. Dezember 2024
Erleben Sie Silvester einmal anders und kommen Sie mit auf eine Panoramafahrt entlang des Stuttgarter Kessels. Während des Jahreswechsels genießen Sie die Sicht auf Stuttgart „bei Nacht“, denn der Kessel bietet auch bei Dunkelheit ein tolles Bild. Wenn rund um das Neue Schloss, die Stiftskirche oder die Stadtbibliothek die Strahler angeknipst werden, kann man von der Höhenlage der Panoramabahn das Lichtermeer der Stadt und ihre beleuchteten Sehenswürdigkeiten und auch den Fernsehturm bewundern. Um 24:00 Uhr begrüßen wir gemeinsam mit Ihnen das neue Jahr mit einem Piccolo und einem Glücksschwein aus rustikalem Gebäck. Der ROTE FLITZER startet in Bietigheim-Bissingen und fährt über Ludwigsburg, Kornwestheim und Stuttgart-Zuffenhausen, dann geht es via Leonberg nach Böblingen und auf der Panoramastrecke der Gäubahn via Nordbahnhof zurück. Der historische Schienenbus ROTER FLITZER ist ein typischer Vertreter der 1950/60er Jahre und bietet ein unvergessliches Bahnerlebnis. Lehnen Sie sich entspannt zurück und genießen Sie den konkurrenzlosen Panoramablick, den Ihnen der rundum voll verglaste ROTE FLITZER auf der Fahrt bietet. Es darf selbstverständlich gerne gefilmt und fotografiert werden. – Ein ungewöhnliches Ausflugs-Erlebnis, das nicht nur die Herzen von Bahnfans höher schlagen lässt! Diese Fahrt jetzt buchen.1. Verwirrende Kürzel: Worum geht’s bei AEG § 23 ?? Lex S21??
(hier der Informations-Flyer als pdf-Datei)
2. Irreführungen und Falschdarstellungen sollten nicht als Grundlage Ihrer Entscheidungen dienen - Brief an Bundesbauministerin Geywitz
(hier der Offene Brief vom 4.10.24 als pdf-Datei)
Sehr geehrte Frau Geywitz,
der Stuttgarter Oberbürgermeister, Herr Dr. Frank Nopper hat Ihnen, dem Bundesverkehrsminister und den baden-württembergischen Bundestagabgeordneten am 30. August einen Brief geschrieben, um die Ende letzten Jahres in Kraft getretene Novellierung des § 23 Allgemeines Eisenbahngesetz wieder rückgängig zu machen bzw. eine Art Sondergesetz für Stuttgart 21 („Lex S21“) zu erwirken.
Dieses Schreiben strotz vor Irreführungen und Falschdarstellungen und sollte nicht als Grundlage Ihrer Entscheidungen bzw. der Entscheidung der Koalition in dieser Frage dienen.
Zunächst ist dem Eindruck entgegenzutreten, in dieser Auseinandersetzung gehe es um Stuttgart 21. Tatsächlich hat die jetzige Regelung nur Auswirkungen auf die Bebauung des jetzigen Gleisvorfelds mit einem neuen Stadtviertel. Dies ist zwar die eigentliche Motivation für den Bau des Tiefbahnhofs und der bisher 60 km Tunnelanlagen. Das Bahnprojekt S21 könnte jedoch auch ohne das Immobilienprojekt, genannt „Rosensteinquartier“, weiter gebaut und in Betrieb genommen werden. Es geht also um keinen eisenbahnbetrieblichen Dissens, sondern allein um ein Stuttgarter Immobilienprojekt.
Es geht auch nicht wirklich um Wohnungsbau, erst recht nicht um sozialen Wohnungsbau. Die Stadt Stuttgart verfügt über ausreichend ungenutzte Potentiale wie z.B. 10.000 leerstehende Wohnungen, um nicht erst in den 2040-er Jahren (wenn überhaupt) Wohnraum zu schaffen, sondern zeitnah. Schon längst hätten schon entwidmete Bahnflächen (die allerdings derzeit von der Bahn für Baustellenlogistik belegt werden), Bürogebäude und bestehende Brachen für Wohnungsbau im Rahmen der kommunalen Hoheit genutzt werden können. Berechnungen des Finanzbürgermeisters zum Wohnungsbau auf den durch das AEG nun ausgeschlossenen Flächen zeigen, dass die Herrichtung des Baufelds, die Schaffung von Infrastrukturen, die Bebauung auf hochpreisigen innerstädtischen Flächen und das Subventionieren auf ein (Miet-)preisniveau für Normalverdiener*innen den städtischen Haushalt völlig überfordern würden – oder es würde eben nur Wohnraum für Reiche geschaffen.
Das Stuttgarter Immobilienprojekt entstammt den frühen 90-er-Jahren und den damals noch vorherrschenden städtebaulichen Vorstellungen. Als Wohnungsbauministerin wissen Sie, dass heute Städtebau sensibler vorgeht und im Bestand entwickelt, statt am „Reißbrett“ entworfene Stadtteile hinzustellen. Die klimaschädigende Bodenversiegelung ist mit einem Netto-Zuwachs von einem Quadratkilometer seit 2018 in Stuttgart ungebrochen und würde mit dem Bau des geplanten neuen Stadtteils neue Rekordhöhen erreichen (s. Stuttgarter Zeitung von 2./310.2024, S. 17).
Auch die Behauptung des Stuttgarter OBs, hier werde ein „klimaangepasster“ Stadtteil entstehen, ist irreführend. Denn der Stadtteil selbst wird zwar sehr ökologisch geplant, aber auf einer stadtklimatisch hoch bedeutsamen Fläche:
Aufgrund seiner Kessellage erlebt die Stuttgarter Innenstadt schon heute jeden Sommer immer neue Höchsttemperaturen. Eine Frischluftschneise vom Stuttgarter Süden („S-Kaltental“) über das Gleisvorfeld zum Neckar bewirkt nachts eine Abkühlung. Genau auf diesen mikroklimatisch wichtigen Flächen soll der neue Stadtteil entstehen, der mit einer Bebauungshöhe von bis zu 27 m den Abfluss der Heißluft behindern würde. Angesichts der immer bedrohlicheren Klimaprognosen ist das unseres Erachtens unverantwortlich. Leider durfte die Abteilung Stadtklimatologie der Landeshauptstadt nur der Frage nachgehen, welche Art der Bebauung am klimaverträglichsten ist, nie aber der Frage, ob eine Bebauung an sich klimaverträglich ist.
Die Behauptung, eine Bebauung müsse ermöglicht werden, weil die Gleisflächen des Kopfbahnhofs bei Fertigstellung von S21 nicht mehr benötigt würden, geht auf den alten Streit um die Kapazität von Stuttgart 21 zurück. Diverse Bemühungen, mit milliardenteuren „Ergänzungsprojekten“ die Leistungsfähigkeit des 8-gleisigen Tiefbahnhofs zu erhöhen, belegen, dass es bei S21 ein manifestes Kapazitätsproblem gibt, spätestens dann, wenn bis 2030 die Zahl der Bahnreisenden verdoppelt werden soll, wie es die Planung der Verkehrswende vorsieht. Dies kann nur durch den (zusätzlichen) Erhalt von Kopfbahnhofgleisen ermöglicht werden. Eine Vorratshaltung von Schieneninfrastruktur ist daher nicht „entbehrlich“, wie behauptet, sondern dringend geboten. Eine Entwidmung dieser Anlagen ist „kein Stück aus dem Tollhaus“, wie OB Nopper es in den Stuttgarter Nachrichten vom 29.8. bezeichnete, sondern sinnvollerweise mit der Neuregelung von §23 AEG ausgeschlossen.
Eher kurios mutet das Schreckensbild in dem Schreiben an, auf dem innerstädtischen Areal entstünden „Bahnwüsten und verwilderte Flächen“, wenn die Stadt ihr Immobilienprojekt nicht realisieren könne. Das wäre höchstens in dem sehr konstruierten Fall die Folge, wenn die Flächen nicht für Bahnbetrieb genutzt würden. Stattdessen wird die Bahn aber froh sein, für die Zukunft auf diese für eine ausreichende Kapazität dringend benötigten Flächen zurückgreifen zu können.
Die Magistrale Zürich–Stuttgart („Gäubahn“) könnte dann weiter direkt in den bestehenden Kopfbahnhof geführt werden. Die langjährige Kappung der Gäubahn, gegen die die Anrainer-Kommunen, darunter viele CDU-geführte, heftig protestieren, wäre vom Tisch. Ebenso die sehr aussichtsreiche Klage der Deutschen Umwelthilfe gegen die Kappung. Und der Bundeshauhalt würde nicht durch weitere Mehrkosten in Milliardenhöhe für den sog. Pfaffensteigtunnel belastet, durch den in 10 bis 15 Jahren, wenn überhaupt, die Gäubahn-Züge in den Tiefbahnhof fahren können sollen. Auch weitere Milliarden teure „Ergänzungsprojekte“ wären nicht mehr erforderlich.
Auch würde der langjährigen, notorisch ignorierten Kritik des Bundesrechnungshofs an der völlig aus dem Ruder geratenen Kostenentwicklung von Stuttgart 21 Rechnung getragen – was Sie als ehemalige Prüfgebietsleiterin des Landesrechnungshof Brandenburg sicher zu schätzen wissen würden.
Sehr geehrte Frau Ministerin, Sie können davon ausgehen, dass wir unsere sachlichen Argumente Punkt für Punkt belegen können, getreu der Sichtweise der WELT vom 24.9.2024, die unter der Überschrift „Späte Genugtuung für die „Wutbürger“ schrieb: „Dass die Bahn an dem Bauprojekt gegen alle Widerstände festgehalten hat, rächt sich heute und macht Stuttgart 21 zum mahnenden Beispiel dafür, wie riskant es ist, Einwänden zu wenig Gehör zu schenken.“
Derzeit mobilisieren die Stuttgarter S21-Förderer all ihre (partei-)politischen Kontakte für eine wie auch immer geartete Sonderregelung für Stuttgart 21, genauer eben für das in diesem Zusammenhang beabsichtigte Immobilienprojekt.
Wir bitten Sie um ein Gespräch in nächster Zeit, um Ihnen die hier vorgetragenen Argumente erläutern zu können.
Mit freundlichen Grüßen (gez.)
Martin Poguntke (Sprecher), Werner Sauerborn (Geschäftsführer)
(hier als pdf-Datei)
publish2024-11-20 12:57:38AB-Protokoll K21-neuProtokoll Aktionsbündnis K 21
Digitale Sitzung am 29. Oktober 2024, 17 bis 18:35 Uhr,
mit: ArchitektInnen für K 21: Norbert (nur bis 17:05 Uhr wegen technischer Probleme) Bürgerbahn-Denkfabrik: Andi Eisenbahnerstammtisch: Jenö, Jörg GewerkschafterInnen gegen S21: Werner Juristen zu Stuttgart 21: Dieter (Sprecher) Linke: --- Mahnwache: --- Netzwerke: --- Rems-Murr-Bündnis gegen S21: Ernst Schutzgemeinschaft Filder: Steffen SÖS: Reinhard SPD-Mitglieder gegen S 21: Hermann Stadtteilgruppen: Doris, Heidi Theologinnen und Theologen gegen S 21: --- Unternehmer*innen gegen S21: --- VCD: Markus Ziviler Ungehorsam: Gisela Gäste: Ulli für die Ingenieure22 Moderation: Ernst (für Frank), Protokoll: Hermann Entschuldigt: Christine, Frank, Margarete, Martin (krank)- Eröffnung: Jörg mahnt an, dass Punkt 2.1 (Gäubahn) in Werners Protokoll der Sitzung vom 15. Oktober zu kurz kam. Werner entschuldigt sich, nahm allerdings an, dass Jörgs Folien das Protokoll noch ergänzen würden. Reinhard bietet an, die Entwicklungen zur Gäubahn zu dokumentieren. Grundsätzlich besteht Einigkeit darüber, dass die Gäubahn stets im Fokus des Bündnisses bleiben muss.
- Diskussion
- Meinungsaustausch
- Information
- Verschiedenes
Am Montag, 4.11., 18:00 Schlossplatz, spricht Brigitte Lösch, MdL a.D.,
die in Stuttgart keiner weiteren Vorstellung bedarf.
Am Montag, 25.11., 18:00 Kleiner Schlossplatz, spricht Kathrin Hartmann,
Journalistin im Recherche-Team der "Anstalt" und Autorin von "Öl ins Feuer".
Nach der Montagsdemo können Sie anschließend im Württembergischen Kunstverein bei der Veranstaltung mit Kathrin Hartmann weiter fragen und diskutieren.

publish2024-11-03 18:46:37Demo K21-neu Montagsdemo Veranstaltungen
https://www.youtube.com/watch?v=0oSmbpohKGs
publish2024-11-03 18:40:07Aktuelles K21-neu Videos(hier das Protokoll als pdf-Datei)
publish2024-11-01 18:32:29AB-Protokoll K21-neuProtokoll Aktionsbündnis gegen S21
Im Forum 3 am 15.10. 2024, 17h bis 19h, mit: ArchitektInnen für K 21: (entsch.) Bürgerbahn-Denkfabrik: Andi (entsch.) Eisenbahnerstammtisch: Hans-Jörg GewerkschafterInnen gegen S21: Werner Juristen zu Stuttgart 21: Dieter Linke: --- Mahnwache: Margarete Netzwerke: --- Rems-Murr-Bündnis gegen S21: Ernst Schutzgemeinschaft Filder: (entsch.) SÖS: - Reinhard SPD-Mitglieder gegen S 21: Hermann Stadtteilgruppen: Doris, Heidi Theologinnen und Theologen gegen S 21: Martin Unternehmer*innen gegen S21: --- VCD: Markus Ziviler Ungehorsam: Gisela Gast: Uli für die Ingenieure22 Moderation: Hermann Protokoll: Werner 1. Eröffnung Protokoll vom 1.10.24 (Martin/Werner) wird angenommen. TO-Änderungen: über AEG §23 mehr in TOP 3.3., zu Entwässerungskanal durch Schlossgarten: 3.4. 2.1. Gäubahn Diesmal nimmt sich das AB viel Zeit für Informationen Hans-Jörgs über die Aktivitäten des Gäubahn-Komitees. Anhand des beiliegenden Foliensatzes wird informiert über die rechtswidrigen Pläne der DB zur Gäubahnkappung im April 2026 und über die Veranstaltungen entlang der Gäubahn am 11./12. Oktober sowie die Bahnhofsgespräche des Gäubahnkomitees Stuttgart am 12.10.2024 (10 bis 16 Uhr, Innenhof LBBW) und das Festprogramm von Pro Gäubahn Rottweil zum 145. Geburtstag der Gäubahn am 16.10.2025 ab 19 Uhr. Außerdem werden als nächste Aktionen Gäubahn-Sonderfahrten mit historischen Zügen auf der Panoramabahn am 24.11.24 und am 31.12.24 angekündigt. Der Stäffelesrutscher fährt so, wie schon mal mit dem Stuttgarter Stern 2013 – also mit den Spitzen in Waiblingen, Untertürkheim, Ludwigsburg, Korntal und Vaihingen. s. hierzu: https://www.uef-dampf.de/joomla_01/index.php/sonderfahrtenprogramm/1071-2024-11-24-staeffelesrutscher sowie: https://roter-flitzer.de/der-silvester-zug-ins-neue-jahr-jahresfinale-mit-dem-roten-flitzer/ 3.1. Bewegungsveranstaltung am 28.10.24 im Forum 3 Beginn 19.30h bzw. nach Eintreffen der MoDemo. Vorbereitungen vor Ort schon vorher möglich. Auf Norberts Initiative hin, ggf. alles etwas kurzfristig. Dieter will Zusage des Demoteams nochmal absichern, dass der Demozug zu Forum 3 geht und auf der MoDemo die Veranstaltung gut angekündigt wird. Publikum soll mit einem ca. 50%-igen Anteil zu Wort kommen. Als Einstieg kurzer Tätigkeitsbericht des AB. Möglichst alle ABler*innen vorn. Dann zwei oder drei jeweils ca. 5-minütige Inputs zu Schwerpunkten mit Diskussion. Themen etwa: - Aktuelle Position (Zweifel zulassen). Jetzt geht’s um Erhalt von Kopfbahnhof und Gäubahn. Umstieg derzeit nachrangig. Bleibt aber langfristig unser Konzept. - AEG 23 und Rosenstein - Gäubahn - Bürgerbahn? Ob so oder ähnlich wird im Sprecherkreis konkretisiert. Auch wer inputtet. 3.2. Gäubahn-DVD Doris steht im Kontakt mit Klaus Gietinger und soll noch Offenes weiter klären. Er hat Ausgaben für Filmproduktion und DVD-Druck (500€), aber auch Einnahmen u.a. durch Spenden. Wir unterstützen DVD-Produktion, finden aber möglichst viele Filmvorführungen sollten Priorität haben, weil kommunikativer und politisch wirkungsvoller. Einstimmig: Es sollen jetzt 500Euro ohne Bedingungen überwiesen werden. Wenn das am Ende zu viel oder zu wenig ist: Sprechklausel. 3.3. AEG §23 / Spaziergang zum Rathaus Werner berichtet stichwortartig zum Stand der Dinge: - Es wurden Briefe an Geywitz, Wissing, Lindner und Verkehrsausschuss (wurde an dessen Mitglieder weitergeleitet) geschickt. PM dazu. Im Nachgang auch nochmal mit Gesprächswunsch auch an SPD-MdB Cardematori. Werner fasst nach bei Geywitz, Frank bei Cardematori. - Gang der Stadt Stuttgart zum BVerfG nach vorläufiger Einschätzung kaum aussichtsreich. Die Stadt habe gutgläubig eine gewidmete Flächen gekauft und könne sich jetzt nicht auf Kommunalhoheit berufen. - Auch Prellbock Altona engagiert sich zu AEG§23. Kooperation über Bürgerbahn. Werner hat Infos geschickt, Dieter hat Gesprächsangebot gemacht. - Was die eigentliche Motivation hinter der AEG-Änderung ist, bleibt unklar. Doch nur Versehen? Kostenfrage im Vorfeld Haushaltsberatungen? Oder Bundeswehr, die den Kopfbahnhof für Rüstungslogistik braucht, weil S21 nicht güterverkehrstauglich ist? Letzteres Argument muss zumindest erläutert werden, weil es ein verschwörungstheoretisches Geschmäckle hat. - Andreas Schwab hat einen Spaziergang zu den AEG-Beratungen initiiert. AB favorisiert dafür die Gemeinderatssitzung am 7.11. um 16.30h. Spaziergang vom Schlossplatz mit einer Kundgebung vor Sitzungsbeginn vor dem Rathaus. Geplant ist, das Banner von der Mahnwache mitzuführen und dann wieder aufzuhängen. Gute Idee von Jörg: wir könnten einen eigenen Gesetzentwurf oder Vorschlag für Rückabwicklung des Immoprojekts S21 machen. Kleine Vorbereitungsgruppe Andreas Schwab, Markus, Werner, gern Weitere. - Die Anregung von Hannes bzw. SÖS, einen Film, einzubetten in einer Kampagne „keine Rosensteinbebauung/Erhalt Kopfbahnhof und Gäubahn“, wird unterstützt. Dafür wäre eine professionelle Agentur erforderlich, die Umsetzungsstrategien, auch social media, bieten kann, über die wir über unser engeres Spektrum hinaus werben können. Dass das einen tieferen Griff in unsere Kasse erfordern würde, findet Zustimmung. - Von Gero Treuner verlautet, dass ein Antrag gegen eine AEG-Verwässerung zum VCD-Bundeskongress gestellt werde. - Werner telefonierte mit Bernd R über Entwicklungen zu AEG im Verkehrsausschuss in Berlin. Dort hat die SPD einen Änderungsantrag angekündigt. Den gibt’s aber noch nicht, auch keinen Zeitplan. CDU und FDP drängen. Ebenso der Vertreter der Bahn im Ausschuss (Sachverständiger). Rolle Wissings: Desinteressiert an DB-Problemen. Möglicherweise Rückzieher bei AEG §23. Ein Problem könnte die EU-Konformität einer Änderung der jetzigen Regelung sein. Die Änderung müsste zuerst in den Ausschuss. Bundesrat wohl nicht zu beteiligen. Werner wird Kontakt in Details zu Mitarbeiter für Verkehrspolitik der Gruppe Die Linke im Bundestag herstellen. - Bei den Grünen im Verkehrsausschuss gibt’s es auch Kritiker von S21, die sich aber schwer tun werden gegen Gastel und Gelbhaar. - Nicht beantwortete Fragen: Sagt die Bahn, ETCS 3 solle erst 2030 realisiert werden? - Nicht beantwortete Frage: Gibts es ein „Schweizer Gutachten zu Kapazitätspotentialen bei ETCS“? - In der SPD-Fraktion in Berlin herrscht große Verunsicherung, weil viele Mandate in Gefahr sind bei (Neu)wahlen. Alle bleiben lieber in Deckung. Info: Kontakt Klaus Riedel-Nina Hoss 3.4. (neu) Entwässerungskanal Es soll ein Kanal von der S21-Drainage in die Schlossgartenseen (ab Nil-Café) gebaut werden. Umstritten, ob das im Rahmen der Plangenehmigung ist oder nicht. Eher kein dramatischer Vorgang. Kanal dient der Ableitung von gestiegenem Grundwasser über Pumpen. Erst wenn die ausfallen, würde der Tiefbahnhof über seine Schleusenöffnungen geflutet, damit er nicht aufschwimmt. 4.1.Treffen der Degerlocher Obenbleiber Doris verzichtet zur Verbesserung unserer Pünktlichkeit kurz vor 19h auf ihren Beitrag 4.2. Spendenkampagne Aus Kapazitätsgründen soll dieses Jahr keine gemeinsame Spendenkampagne AB/Demoteam erfolgen. Das wolle man dem Demoteam dieses Jahr überlassen. Das AB will bei Bedarf (z.B. Kampagne/Film Rosenstein/AEG) eine themenzentrierte Spendenkampagne aufsetzen. 5. Verschiedenes: Nix"Auf dem Weg zum Abgrund kann eine Panne lebensrettend sein." (Walter Jens)
Herzliche Einladung auf Donnerstag, 7. November, 16 Uhr bis 16.30 Uhr zu einer Kundgebung vor dem Stuttgarter Rathaus. Reden wird Stadtrat Hannes Rockenbauch (FrAktion). Ziel: Protest gegen die Klage der Stadt Stuttgart gegen ein neues Eisenbahngesetz, das Rosenstein und Kopfbahnhofgleise dauerhaft schützen würde.
Siehe dazu auch die Pressemitteilung des Aktionsbündnisses vom 1.8.24.(hier diese Pressemitteilung als pdf-Datei)
Stuttgart 21, Rosensteinbebauung, AEG-Novellierung und die Vorwürfe von Winfried Hermann
Laut Stuttgarter Zeitung vom 16.10.24 wirft Landesminister Winfried Hermann denen Vertrauensbruch vor, die aus Klimaschutzgründen und zur Sicherung der Zukunft des Bahnverkehrs Abriss und Bebauung weiterhin dringend nötiger Bahngleise verhindern wollen. Das ist ein Vertrauensbruch ausgerechnet eines Grünen Verkehrsministers, der noch heute die zu schwache Leistung des im Bau befindlichen Tiefbahnhofs beklagt. Hermann macht sich damit zum Fürsprecher einer breit angelegten Kampagne für eine Revision der gerade vom Bundestag beschlossenen Novellierung des Allgemeinen Eisenbahngesetzes (AEG §23), die die Priorität generell auf den Erhalt von Schieneninfrastruktur setzt, womit die Rosensteinbebauung verunmöglicht und stattdessen der Bestand von Kopfbahnhof und Gäubahnanschluss sichergestellt würde.
Wer ein Projekt, das er einmal mit Inbrunst und guten Argumenten bekämpft hat, nun trotz all seinen falschen Versprechungen verteidigt, der begeht den Vertrauensbruch. „Das ganze Projekt Stuttgart 21 ist ein einziger Vertrauensbruch. Denn es ist mit der Lüge auf den Weg gebracht worden, es verbessere massiv den Bahnverkehr, obwohl es immer um ein Immobilienprojekt ging, das den Bahnverkehr massiv behindert“, so Bündnissprecher Martin Poguntke.
Die Sorge, dass dieses nun scheitern würde, schweißt alte Bündnisse und Seilschaften der S21-Protagonisten wieder zusammen. Statt die Kampagne für eine Rücknahme der neuen Regelung zu befeuern, stünde es Tageszeitungen mit einer regionalen Monopolstellung gut zu Gesicht, statt einseitiger Berichterstattung auch kritische Argumente zu Wort kommen zu lassen. Der Bau von 5000 Wohnungen werde sabotiert, heißt es da. Kein Wort davon, dass diese Wohnungen frühestens in den 40-er Jahren und dann vermutlich zu unbezahlbaren Mieten zur Verfügung stünden, und dass schon jetzt und längst viel Wohnungsbau in gleicher Größenordnung an vielen Stellen der Stadt möglich wäre. Kein Wort davon, dass eine Inbetriebnahme von S21 in den Sternen steht und nach Auffassung unabhängiger Bahnexperten die Kapazität der Kopfbahnhofgleise für die Verkehrswende unverzichtbar ist. Schwer erträglich ist auch, wenn von einem Grünen Minister alle Warnungen in den Wind geschlagen werden, dass mit einer Großbebauung in der klimasensiblen Frischluftschneise die Aufheizung der Innenstadt für viele Menschen noch belastender würde.
„Man kann nicht nach 30 Jahren Planung sagen, man habe sich das nun anders überlegt“, meint der Minister. „Nach 30 Jahren allerdings, in denen alle Warnungen von Anfang an in den Wind geschlagen wurden und das Projekt derzeit immer tiefer in eine Sackgasse fährt,“ so antwortet Poguntke, „ist es – im Gegenteil – verantwortungsbewusst und ein Zeugnis von Selbstkritikfähigkeit, sich nun auf die neue Rechtslage einzustellen und die finanziellen und personellen Ressourcen der Stadt für die wirklich dringenden Themen zu nutzen.“
Stattdessen betreiben die Stuttgarter S21-Parteien seit Wochen auf allen politischen und parteipolitischen Schienen massiven Lobbyismus für eine Rücknahme der AEG-Regelung. Das Aktionsbündnis hat darauf mit einem Brief an Bundesbauministerin Geywitz und andere reagiert: https://kopfbahnhof-21.de/briefe/nicht-entwidmung-von-bahnflaechen-fuer-s21-stadtentwicklungsprojekt-offener-brief/. Auch darüber wäre eine inhaltliche Berichterstattung in den Stuttgarter Tageszeitungen wünschenswert gewesen.
Jetzt soll der Stuttgarter Gemeinderat am 7. November eine Verfassungsbeschwerde gegen das neugefasste AEG beschließen. Der Bundesgesetzgeber habe in die Kommunalhoheit eingegriffen. Schwer zu glauben, dass das BVerfG eine solche Beschwerde auch nur annehmen würde, nachdem die Stadt sehenden Auges die eindeutig dem Bahnverkehr gewidmete Fläche gekauft hatte, in der blauäugigen Annahme, sie für ihr Immobilienprojekt nutzen zu können.
Anlässlich der Gemeinderatssitzung ruft das Aktionsbündnis zu einer Protestkundgebung vor dem Rathaus auf gegen die Absicht der Stadt, ein Sondergesetz („Lex S21“) im Sinne ihres Immobilienprojekts zu erwirken. Kundgebung am 7.11. um 16h, Sitzungsbeginn um 16.30h
Kontakt: Martin Poguntke, 0151 403 602 56, Werner Sauerborn, 0171 320 980 1
publish2024-10-17 09:31:45Aktuelles K21-neu Pressemitteilungen(hier das Protokoll als pdf-Datei)
Aktionsbündnis gegen S21
Protokoll der digitalen Sitzung am 1. Oktober 2024, 17.00 Uhr
(Digital) anwesend: („v“: verhindert)
ArchitektInnen für K21: Norbert
Bündnis Rems-Murr für Kopfbahnhof Stuttgart: Ernst
Bürgerbahn statt Börsenbahn: Andi
Eisenbahnerstammtisch: Jenö (telefonisch) & Jörg
GewerkschafterInnen gegen S21: Werner
Juristen zu S21: Dieter
Linke: –
Mahnwache: Margarete (telefonisch)
Stadtteilgruppen: Doris & Heidemarie
Schutzgemeinschaft Filder: Frank & Steffen
SÖS: Reinhard
SPD-Mitglieder gegen S21: v
Netzwerke 21: –
TheologInnen gegen S21: Martin (bis 18.30)
UnternehmerInnen gegen S21: –
VCD: Markus
Ziviler Ungehorsam: Gisela
Website: –
Als Gast: Ingenieure22: v
Moderation: Doris
techn. Moderation: –
Protokoll: Martin
publish2024-10-16 17:35:05AB-Protokoll K21-neu- Klärung etwaiger technischer Probleme (gab es keine – nur Margaretes PC-Zugang klappt noch nicht)
- Eröffnung – Protokoll der letzten Sitzung: genehmigt – TO heute: folgende Ergänzungen: TOP 4.5 Kostenübernahme PK Christoph Engelhardt TOP 5.2 vorziehen auf TOP 3.2: S21-Ausschuss am 1.10.
- Diskussion:
- Umstiegskonzept im Verhältnis zu einer möglichen Kombilösung Norbert stellt fest, dass die Kopfbahnhofgleise nicht bis zum Bonatzbau zurückverlegt werden können, solange der Tiefbahnhof in Betrieb ist, und fragt, wie wir deshalb künftig mit dem Umstiegskonzept argumentieren wollen. Wir könnten schlecht auf ein Unglück hoffen, durch das der Betrieb endgültig zum Erliegen kommt; aber freiwillig würden die Betreiber den Tiefbahnhof nicht aufgeben. Er schlägt vor, am 28. Oktober eine Bewegungsveranstaltung zu dieser Frage zu machen. Demgegenüber wird vorgebracht, wir sollten durch eine Infragestellung unseres Umstiegskonzepts nicht „unsere Leute“ verunsichern, sondern deshalb das Thema gar nicht öffentlich ansprechen und nur intern diskutieren. Es sei weder unsere Schuld noch ein Grund zum Umplanen des Konzepts, dass es nun – seit die Kelchstützen und Lichtaugen fertig sind – nicht mehr so einfach möglich sei, die Gleise zurückzuziehen; es brauche nun eben sehr viel länger bis zur Umsetzung unseres Konzepts. Norberts Vorschlag einer Bewegungsveranstaltung am 28. Oktober (für die er dankenswerterweise bereits im forum 3 einen Raum reserviert hat) wird aber gerne angenommen und beschlossen.
- (vorgezogen von TOP 5.2) S21-Ausschuss am 1.10. Jörg berichtet, Olaf Drescher hat auf Antrag der Grünen im S21-Ausschuss des Gemeinderats zur Tiefbahnhof-Inbetriebnahme berichtet. Bereits ab Oktober 25 sollten Probezüge (zur Sicherheit mit blockierten Weichen) auf der Verbindung Feuerbach-Wendlingen durch den Tiefbahnhof fahren. Die Gäubahn-Kappung sei notwendig und ab 22. April 26 vorgesehen. Ab September 26 würden die S-Bahnen über die Haltestelle Mittnachtstraße und komplett mit ETCS fahren. Und Dezember 26 solle die „feierliche Eröffnung“ des Tiefbahnhofs stattfinden. Von da an sollten die Gleise von Cannstatt Richtung Hauptbahnhof unwiderruflich von der alten Brücke (zum Kopfbahnhof) zur neuen Brücke (zum Tiefbahnhof) umgesetzt werden. Hannes fordert stattdessen, dass dieses Umswitchen nicht durch Umbau der Gleise, sondern durch Weichen geschehe, weil sonst definitiv das Notfallkonzept, dass S-Bahnen in den Kopfbahnhof geleitet werden können, verunmöglicht sei. Darüber, welche Sperrungen bis dahin wie lang vorgenommen würden, habe Drescher nichts gesagt. 2. Werner berichtet zum zweiten Punkt der Sitzung, der AEG-Veränderung, die Stadt wolle alle politischen und juristischen Mittel einsetzen, um Rosenstein zu ermöglichen. Juristisch seien zwei Strategien vorgesehen: Zum einen solle gegenüber dem Bund die Frage der Kommunalen Planungshoheit eingeklagt werden, zum Anderen solle eine Verfassungsklage eingereicht werden. Ansonsten sei intensive Lobbyarbeit auf allen Ebenen geplant. Frau Klett-Eininger (Leiterin Referat Verwaltungskoordination der Stadt Stuttgart) habe erklärt, die bisherige Rechtsprechung wäre für Rosenstein in Ordnung gewesen, jetzt aber gebe es zusätzliche Anforderungen an eine Entwidmungsmöglichkeit von Bahnflächen, nämlich ein „überragendes“ öffentliches Interesse, weshalb Wohnungsbau dort unmöglich gemacht würde. Aus dem Gemeinderat sei Enttäuschung über Theurer und Wissing geäußert worden, von denen man mehr Aufmerksamkeit und Rücksicht erhofft hätte. Auch auf SPD- und CDU-Abgeordnete sei man sauer, weil sie gepennt hätten. Die Rosenstein-Vorbereitungen sollen jedenfalls unverändert fortgesetzt werden. Der D-Takt und damit die Frage der mit ihm legitimierten Pfaffensteigtunnel-Finanzierung (und damit die Frage, ob die Gäubahn jemals anders als über die Panoramastrecke würde fahren können) sei kein Thema gewesen. Bei der Gelegenheit wird ein Gedanke von Roland Morlock eingebracht: Die Gäubahn-Bahnhöfe lägen alle in idealem Abstand für eine ITF-Taktung – der Pfaffensteigtunnel würde aber diese Taktung (ausgerechnet mit dem Argument des D-Takts) stören. Frank berichtet bei dieser Gelegenheit aus dem Gespräch mit dem OB vom Vortag, dass er dort folgende Rechnung aufgemacht habe: Aus der Geschossflächenzahl (GFZ) im Bebauungsplan lasse sich errechnen, dass sich Wohnungsgrößen von durchschnittlich 68 qm ergäben, was bei einem gewissen Anteil deutlich größerer Wohnungen für Besserverdienende, zu einer geradezu lächerlich kleinen Größe der meisten Wohnungen führe. Dass in solchen Wohnungen kaum mit einer nennenswerten Zahl an Kindern zu rechnen sei, lasse die Planung von 24 Kitagruppen, einer Grundschule, einer Realschule, einem Gymnasium und einer Ganztagesschule absurd erscheinen. Er sei gespannt, ob und wie der OB sich im Weiteren ob dieses Problems verhalte.
- (ehem. 3.2) Bericht in der WELT zu S21 Der Bericht wird allgemein als „Balsam auf unsere Seelen“ empfunden. Wir fragen uns, ob er mehr bringt. Oder ob womöglich durch die Aufdeckung, dass „die Politik“ schuld an S21 ist, die Bahningenieure zu Unrecht entlastet werden? Wahr ist jedenfalls, dass das Projekt – ohne Rücksicht auf Bahn-Interessen – von der Maultaschen-Connection eingefädelt wurde. Wahr ist aber auch, dass sich die Bahn ursprünglich – über den Verkauf der Grundstücke – (wie (un)realistisch das auch immer gewesen sein mag) finanzielle Hoffnungen gemacht hat.
- Meinungsaustausch:
- (ehem. 4.2) Demo zum Jahrestag des 30.9. Die Demo wird allgemein als sehr gelungen empfunden: Viele „Alte“ waren da, es herrschte gute, ja zuversichtliche Stimmung und die Reden – insbesondere die von Dieter (die einzige ausdrücklich zum 30.9.) – wurden allgemein gelobt. Die ZU-Aktion ging daneben: Es gingen zwar einige „Senioren“ in den Schlossgarten, aber es haben viel zu wenige etwas davon mitbekommen, und auch die Musik war nicht dabei. Es bleibt offen, wie stark die Ursache dafür beim Demoteam lag, das die Aktion nach dem Empfinden von Gisela ein bisschen übergangen hatte, oder bei den Planer*innen selbst, die möglicherweise nicht konkret genug geplant und zu undiszipliniert vorbereitet hatten. (ab 18.30 Uhr Protokoll von Werner)
- (ehem. 4.1) Premiere Gäubahn-Film Die Premiere im Delphi-Kino war ein voller Erfolg. Weitere Vorstellungen dort aber nicht in Aussicht. Es geht dann um die Frage, ob ca. 1000 € für die Herstellung einiger Hundert DVD des Gietinger-Gäubahnfilms aufgewendet werden sollten. Klaus G. selbst ist skeptisch, weil das Medium kein relevanter Vertriebsweg mehr sei. Verlässliche Zahlen über die DVD-Verkäufe beim letzten Mal gibt’s nicht. Geschätzt wurden Einnahmen von 300 €. Es gehe aber um die Versorgung der „Analogen“. Wichtiger sei, möglichst viele Filmvorführungen, wo die Leute zusammenkommen, zu machen, wie entlang der Gäubahn geplant. Die Kinothek in Obertürkheim ist wohl bereit, wieder Vorführungen anzubieten. Die „Analogen“ hätten meist wohl keinen DVD-Player und gemeinsames Schauen wäre auch über einen Link möglich. Gefragt wird, ob dies technisch auch mit Bezahlen machbar wäre. Weiter Infos und Beratung nötig.
- Neue Spendenkampagne? Es gab schon zwei Spendenkampagnen zusammen mit Demoteam, bei denen uns Peter Gruber technisch unterstützt hat. Auf unserem derzeitigen Aktivitätslevel reicht unser Kontostand. Eine Spendenkampagne wäre sinnvoll, wenn wir wieder etwas Größeres anpacken oder uns vorstellen würden, wie unter 4.4. angedacht. Die Zeit drängt jetzt schon, weil wir zu Beginn der Weihnachtspause antreten wollen. Von Tom/Demoteam besteht Skepsis bzgl. des automatisierten Verfahrens über einen Anbieter. Werner hält sich angesichts seiner Fehleranfälligkeit in Zahlen- und Gelddingen für den denkbar schlechtesten Organisator einer solchen Kampagne. Er ist aber gern bereit, erforderliche Texte beizusteuern. Norbert als Kontaktmann zum Demoteam soll die Sichtweise dort eruieren und die Sprecherrunde nächsten Dienstag informieren.
- Vorschlag von SÖS: Film gegen Rosensteinbebauung Reinhard bringt den Vorschlag von SÖS ein, angesichts der Diskussion um AEG23 eine schlaue Kampagne, in deren Mittelpunkt ein gut gemachter Film stehen sollte, zu initiieren. Er sollte nicht nur die Unseren motivieren, sondern darüber hinaus breit über die Folgen einer Bebauung informieren und gegen sie werben.
- Übernahme Kosten PK am 19.4. im Haus der Kirche Beschluss: Das AB übernimmt die Kosten Christoph Engelhardts für Saalmiete (338,54 €) und seine Reise (59,20 €).
- Information:
- Letztes Treffen der Degerlocher Obenbleiber (erneut vertagt)
- (ehem. 5.3) Treffen mit OB Dr. Nopper am 30.9. Anlass für das Gespräch war die „Infarkt-Studie“, die Norbert Nopper in Begleitung von Ulli im OB-Büro abgegeben hatte (Nopper hatte keine Zeit). Das Treffen wurde gut vorbereitet in Zusammenarbeit mit Dr. Hellmig aus Klett-Einingers Referat. Unsererseits dabei: Martin, Dieter, Norbert, Jörg und Frank. Neben Nopper dabei ein Herr Zipperle von der Abteilung Koordination S21/Rosenstein und Zukunftsprojekte und eine wohlgesonnene Protokollantin, Frau Dr. Kaufmann. Frau Klett-Eininger, Leiterin Referat Verwaltungskoordination, Kommunikation und Internationales, war anderweitig beschäftigt, und Baubürgermeister Pätzold wollte das Gespräch nicht und nahm dann auch nicht teil. Zipperle war zum Entsetzen unserer Gesprächsteilnehmer trotz seiner Funktion nicht in der Lage, mehr als die Textbausteine der Bahn zu liefern. Das war Anlass für Martin noch nachts darauf ein Mail an Nopper zu verfassen, in dem er vertritt, dass es Aufgabe der Stadt sei, sich eine eigene Meinung zu den die ganze Stadt betreffenden Themen zu bilden und nicht unkritisch die Darstellung ihres Projektpartners Bahn zu übernehmen. Endfassung noch zu erwarten. Atmosphärisch ein überraschend angenehmes Treffen, viel Small Talk, Nopper gut gelaunt. Unsererseits angesprochen wurden die Themen Kapazität, Abstellbahnhof, Überflutung, Gäubahn und AEG/Rosenstein. Jörg hat Nopper wie schon bezogen auf 12/2025 angeboten, darauf zu wetten, dass auch 12/2026 keine Inbetriebnahme stattfinden werde. Nopper mag nicht. Nach wie vor scheint Nopper das Projekt nicht zu verstehen und zieht sich auf den seinerseits ahnungslosen Zipperle zurück. Norbert: „Erschreckend freiwillige Ignoranz“.
- (ehem. 5.4.) Gäubahn: Aktuelle Entwicklungen Der Punkt kann nur kurz beraten werden und soll in der nächsten AB-Sitzung besser positioniert werden. Um das Wochenende 11./12. Oktober herum finden entlang der Gäubahn Aktionstage statt. Jürgen Resch redet auf Einladung des überregionalen ProGäubahn-Bündnisses schon am Freitag, den 11. Oktober ab 11:00 Uhr in Konstanz. Weitere Infos in Kürze hier: pro-gaeubahn.de In Stuttgart plant das hiesige Gäubahn-Komitee Aktionen von 10 bis 16h mit Pavillion-stand auf der Innenhofseite der BW-Bank.
- Verschiedenes
- (nichts)


