2025-11-25-AB-Protokoll
2025-11-25-ab-protokoll
(hier das Protokoll als pdf-Datei)
Protokoll Aktionsbündnis gegen Stuttgart21 / 25. Nov. 2025
Zoom 17h bis 19.00 mit …
ArchitektInnen für K 21: Norbert
Bürgerbahn-Denkfabrik: Andi
Eisenbahnerstammtisch: -
GewerkschafterInnen gegen S21: Werner
Juristen zu Stuttgart 21: Dieter
Linke: -
Mahnwache: Margarete
Rems-Murr-Bündnis gegen S21: Ernst
Schutzgemeinschaft Filder: Frank und Steffen
SÖS: Reinhard
SPD-Mitglieder gegen S 21: Hermann
Stadtteilgruppen: Doris
Theologinnen und Theologen gegen S 21: Martin
VCD: Markus
Ziviler Ungehorsam: Gisela
Ständiger Gast: Uli für die Ingenieure22
Moderation: Hermann
Protokoll: Werner
Protokolle
In der Anwesenheitsliste soll Ernst weiter als Rems-Murr-Bündnis geführt werden. ABBD ist nicht Mitglied des Aktionsbündnisses, nur umgekehrt. Gisela wird erfolgreich gebeten, es bei der Benennung „Ziviler Ungehorsam“ zu belassen, weil das Aktionsbündnis in ihr vor allem die Verbindungsfrau zu den Mitstreitenden aus diesem Bereich sehen und erhalten will.
Kurz-Protokoll vom 14.10. von Werner wird angenommen. Protokoll vom 11.11. von Martin wird mit einer kleinen Änderung (Was sind ungültige Stimmen?), die nachgeliefert werden.
Inbetriebnahme-Verschiebung
Werner stellt die in der letzten Woche entstandene neue Lage stichwortartig vor. Die Reaktion der Medien war von einem großen Lamento und einer Enttäuschung über die Verschiebung gekennzeichnet. Die Verantwortlichkeit der Politik und Forderungen nach Konsequenzen wurden ignoriert. Die verantwortliche Politik verwies auf die Bahn nach dem Motto „Haltet den Dieb“. Besonders Winfried Herrmann stellt nun massive Forderungen an Bahnchefin Palla, obwohl diese erst seit Anfang Oktober im Amt ist. Es soll ein offener Brief verfasst werden, in dem dies kritisiert wird. Oder / und eine Pressemitteilung dazu.
Auf die Gesprächswünsche an Palla und Schnieder gab es bisher keine Reaktion. Dieter und Frank wollen dranbleiben.
Ob es sinnvoll ist, wie von Jörg auf der Montagsdemo gefordert hat, die PSU aufzulösen und in die InfraGo GmbH zu integrieren, blieb offen. Jörgs Idee gegen das Konzept des Nahverkehrsdreiecks die Forderung nach einem Stuttgart-Stern zu stellen, wurde wegen des falschen Bezugs zu Daimler verworfen. Norbert schlägt „Umbilicus suebicus“ (Der schwäbische Nabel - Begriff von Bonatz) vor.
Hermann hat anlässlich seines Auftritts beim Landesparteitag der SPD einige Kontakte zu Gegnern und Gegnerinnen der Gäubahn Kappung ansprechen können. Zusammen mit Frank wird er diesen nachgehen. Frank wird in den nächsten Tagen nach Leipzig zum Bundesverwaltungsgericht reisen, wo eine Zurückweisung der Brandschutzklage der Schutzgemeinschaft an den VGH erwartet wird.
Frank hat einen kritischen Leserbrief zur Berichterstattung von Milanovic verfasst und ihn weiterverbreitet, unter anderem an Cem Özdemir.
Bemerkenswert ist, dass die Generalbevollmächtigte der DB in der Regionalversammlung erklärt hat, dass jetzt Investitionen in den Kopfbahnhof erforderlich würden.
Es soll für den Ewigkeit Flyer ein Einlegeblatt mit den aktuellen Entwicklungen erstellt werden. Norbert übernimmt.
Im Magazin Bezug der Bahn wird behauptet, der Pfaffensteigtunnel sei im Haushalt 2026 fest verankert.
Frank beziffert die Kosten für die Wiederherstellung der vollen Funktionsfähigkeit von Kopfbahnhof und Gäubahn auf 1,8 Milliarden €.
Bürgerbegehren, Veranstaltung am 17. November
Werner berichtet stichpunktartig über die Veranstaltung: Angelika, Tom und Eberhard haben sie mit einer detaillierten Dokumentation der Abläufe vorbereitet. Walter Sittler versteht sich als engagierter Mitstreiter. Seine Einlassung, ein nur teilweiser Erhalt des Kopfbahnhofs wäre auch ein Ziel, korrigiert er nach verschiedenen Wortmeldungen wieder. Tom trägt ein Statement vor, indem er die Positionen von Dieter und Remo Klinger zu den rechtlichen Aussichten eines Vorgehens gegen das von der Stadt vertretende Ergebnis darstellt. Er appelliert, in unserer Argumentation das Bürgerbegehren nicht nur politisch, sondern auch formal nicht als verloren darzustellen.
Die Diskussion im Plenum konnte viele Fragen klären, hat aber keine neuen Erkenntnisse gebracht. Der Versuch, gegen Ende der Veranstaltung Gruppen für eine Weiterarbeit zu gewinnen, hat nicht funktioniert. Lediglich eine von Alexander Schauenburg und Werner initiierte Gruppe, der sich auch Gisela und Norbert angeschlossen haben, könnte eine alternative Planung des Gleisvorfelds bei Beibehaltung aller Gleise erarbeiten. Dies kann im Rahmen des Aktionsbündnisses stattfinden, solle aber nicht die Dimension wie das Umstiegskonzept haben, sondern eher wie Martins Dossiers. Genaueres soll die Gruppe entwickeln. Gut wären Ergebnisse vor den Gespräch mit Nopper im Januar.
Inzwischen haben Gespräche sowohl zwischen Remo Klinger und Dieter als auch zwischen Dieter, Tom, Angelika und Gero stattgefunden. Danach ist klar, so wie es Dieter gesehen hatte, dass der juristische Weg viel zu teuer, langwierig und wenig aussichtsreich sei. Auch ein Eilantrag sei sinnlos, weil eine falsche Auszählung offenkundig sein müsse. In Gesprächen mit dem Leiter des statistischen Amts haben die Vertrauensleute des Bürgerbegehrens den Eindruck gewonnen, dass fair ausgezählt wurde. Auch wurde an Beispielen erläutert, was nicht gültig gewertet wurden.
Es ist für die Gemeinderatssitzung über das Bürgerbegehren am 4. Dezember eine Aktion geplant. Dieter warnt vor unangemessenem Verhalten.
Anzeige wegen Abstellbahnhof Untertürkheim
Doris erläutert das Vorhaben, auf Anregung von Jörg die Bahn wegen Abweichung von der Planfeststellung anzuzeigen. Dieter ist einbezogen, die Vorbereitungen sind im Gange. Alles weitere wird später berichtet.
Kontakte der Signalgruppe
Diese während des Bürgerbegehrens entstandene Gruppe mit 70 Mitgliedern ist ein Fundus, Engagierte zur Mitarbeit in den Strukturen des Widerstand zu gewinnen. Ohne genauere Beschreibung der weiteren Funktion dieser Gruppe droht sie zu zerfleddern. Eine Möglichkeit besteht in der Bildung von Untergruppen innerhalb der Signalgruppe. Das bietet sich insbesondere für die Unterstützung der Mahnwache an. Für das Aktionsbündnis selbst empfehlen sich direkte Ansprachen. Die Sprecherrunde ist dran.
Veranstaltung Kesselbambule, 22.11.2025
Teilweise teilgenommen haben Tom am Freitag, Dieter am Samstag und Reinhard. Es wird berichtet, dass die Veranstaltung den Rahmen einer Mobilität-Konferenz weit überschritten habe. Das ganze linke Themenspektrum sei angesprochen worden. Eine gute Idee habe es nicht gegeben, das Thema Stuttgart 21 habe wieder keine Chance gehabt.
Tagung Bürgerbahn Denkfabrik am 29. und 30.11.2025. im globalen Klassenzimmer
Beginn Samstag 13:00 Uhr mit Mittagessen. Ende abends. Sonntag 9 bis 14:00 Uhr.
Ernst, Eva und Roswitha haben sich engagiert. Es sollen Berichte der teilnehmenden Gruppen vorgetragen werden. Ziel sei auch, wieder einen alternativen Geschäftsbericht im Frühjahr zu erstellen. Wichtig zu beraten sei das Thema ETCS. Angeregt wird, dass Bürgerbahn anstreben sollte, eine bundespolitisch ernst genommene Stimme ihrer Mitgliedsgruppen zu Großprojekten und Bahnpolitik zu werden. Meist nicht die ganze Tagung lang haben Dieter, Ernst und Andy teilgenommen. Luigi hat für Sonntag sein Kommen angekündigt.
Spendenkampagne von Aktionsbündnis und umkehrbar e.V.
Martin berichtet. Der Spendenaufruf vom Bürgerbegehren über die Anstifter bleibt zwar erhalten, in großem Stil wird jetzt aber eine gemeinsame Spendenkampagne von Aktionsbündnis und DemoTeam beworben. Hierzu hat Tom einen guten Aufruftext verfasst. Die Einnahmen werden zwischen umkehrbar und Aktionsbündnis geteilt, so dass auch die Kasse des Aktionsbündnis nach dem Bürgerbegehren wieder aufgefüllt werden kann.
5.1. - 5.4. Todesfälle
Jochen Keim, war lange Jahre als Gutachter der Katastrophe von Kaprun unser Unterstützer in Brandschutzfragen. Er ist in der letzten Woche nach langem Leiden gestorben. Von ihm stammt der Ausdruck, die S. 21 Tunnel würden ein großes Krematorium. Doris wird genaueres zum Beerdigungtermin mitteilen.
Klaus Steinke, der sich in der IHK-KaktusGruppe und bei den Unternehmern gegen Stuttgart 21 engagiert hatte, ist ebenfalls nach längerem Leiden verstorben. Dieter war mit ihm befreundet und hat an der würdigen Beerdigung teilgenommen. Er zeigte sich beeindruckt, wie Klaus mit seinem Schicksal umgegangen sei.
Schon vor längerer Zeit ist Wolfgang Jakubeit gestorben. Um seine Ehrung kümmern sich die Ingenieure22. Wenn es eine Möglichkeit gibt, dies auch seitens des Aktionsbündnis zu unterstützen, soll dies geschehen.
Serverprobleme
Martin berichtet, dass der Server auf dem unsere Website läuft, überfüllt sei und deswegen das Einstellen von Dokumenten derzeit nicht möglich ist. Zudem sei der in Brasilien lebender Admin und Kooperationspartner verstorben. Martin setzt auf die Hilfe von Valentin bei der Suche nach einer neuen Heimat für unsere Website.
Verschiedenes
Steffen informiert, dass die Schutzgemeinschaft am 10. Dezember anlässlich des Tages des Bodens eine Pressemitteilung vorbereitet
Information: nächste AB-Sitzung am 9.12. (analog) im Forum 3
publish2025-12-04 19:35:05